Sei eine „Marke“, sei einzigartig, aber bitte nicht perfekt!

Bist Du schon das Beste von Dir???

Jeder ist einzigartig, aber wann bin ich eine „Marke“?

Wieviel „Marke“ steckt in mir, das ist eine schöne Frage, um mein Selbstwertgefühl zu testen. Doch was ist für dich eine „Marke“? Eine super Qualität oder ein großer Preis? Einzigartigkeit? Begrenzte Stückzahl oder besondere Namenerkennung? Wie definiere ich mich als Marke? Wie weit will ich gehen, um eine Marke zu sein?

Dazu fällt mir eine kleine Geschichte ein, wobei mir ein junger Mann erzählte, dass er unbedingt einen Hugo Boss Anzug haben wollte, um cool zu wirken. Um ehrlich zu sein, da er nicht sehr groß war & noch sehr jung aussah, gab ich ihm zu verstehen: „Mensch mit einem teuren Anzug siehst Du doch eher nach Mutti`s Liebling zur Jugendweihe aus.“ Doch das ist ja ein Ansichtsproblem, daher ist doch viel wichtiger, was war er bereit dafür zu tun, um einen solchen Anzug zu bekommen?

Er wählte leider den kriminellen Weg und brach DHL Postkästen auf und stahl dort die Briefe mit Geld oder Geldkarten. Wusste er, dass dies falsch ja sogar kriminell war? NATÜRLICH!!! Aber „Hallo“, Schuldgefühle oder schlechtes Gewissen waren bei ihm leider Fehlanzeige. Zu meinem Bedauern war er sogar der Meinung, dass er dies verdient hat. Schließlich bekommen seine Eltern Hartz IV und können sich daher diese teuren Sachen nicht leisten. Dann begann also mein Coaching, um diese Sicht auf die Situation wieder gerade zu rücken. Doch der Gedanke, dass sich junge Menschen sogar in eine solche Lage bringen, um Markenwaren zu bekommen, ist bis heute ein schaler Beigeschmack. Wie kommt man denn auf sowas? Wann ist derjenige „falsch abgebogen“? Liegt es an unseren Werten, die falsch weitergegeben werden? Wieso sind wir besser, wenn wir Markenwaren tragen oder besitzen? Ist es die Werbung, unsere Gesellschaft oder das Umfeld, was ein solches Markendenken hervorruft?!

Ein unerschütterliches Selbstwertgefühl oder auch Perfektionismus sind leider immer wichtiger, um „gesehen zu werden“ oder auch „dazu zu gehören“. Erfolg & Einkommen wird damit fast gleichgesetzt.

„Perfekt“ ist so ein großes Wort: = ohne Fehler, einwandfrei, aber Perfektion ist doch eher unerreichbar… denn wer oder was ist unfehlbar?!

… mal ehrlich, sind es nicht die Fehler bzw. was wir daraus lernen, die uns besonders einzigartig und besser machen?!!


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