Global denken – lokal handeln…

Gerade in Krisenzeiten sind wir doch immer mehr auf der Suche nach Möglichkeiten und neuen Ideen, um unsere Ziele umzusetzen oder auch nur andere Wege zu probieren.

Dabei habe ich mir dieses Motto „Global denken – lokal handeln“ besonders genau angesehen.

Jetzt ist es nicht leicht, global zu denken, wenn wir derzeit gezwungen sind, mit Kontaktsperre oder Homeschooling umzugehen. Doch nicht umsonst werden genau jetzt die Stimmen lauter, dass sich die Umwelt global gesehen „erholt“, weil die Globalisierung so akut zum Stillstand kam. Doch wie kann ich dies lokal in mein Handeln aufnehmen und positiv umsetzen?

Am Beispiel Bewerbungsgespräche ist es sehr gut darzustellen:

Die meisten Bewerbungen sind online, aber die Gespräche werden dann doch persönlich im Betrieb geführt?! Nicht immer! Denn auch da gibt es viele Möglichkeiten wie Onlinetests oder Videocalls, die ohne Kontakt einsetzbar sind und das persönliche Gespräch nicht nur vorbereiten können.

Hast du damit Erfahrungen? Es gibt sogar schon Firmen wie Hunkemöller, die das persönliche Video als Bewerbungsverfahren einschließen, um die Bewerber noch intensiver kennenzulernen.

Wichtig dabei ist, dass du dafür so natürlich wie möglich, aber auch professionell deine Stärken zeigst. Leichter gesagt als getan, oder?

Lösungsidee: Übung macht den Meister! Ja genau. Übe diese Videos allein oder mit einem Freund per Handy oder Webcam am Laptop. Hast Du kein Videoprogramm, kannst du auch Programme wie bspw. Zoom kostenfrei nutzen, um Videos aufzuzeichnen und dir später anzuschauen. Auch auf Facebook kann ich eine eigene Gruppe mit einem anderen Freund einer Person deines Vertrauens erstellen und darin sogar Livevideos proben, um sie später anzuschauen.

Lokal handeln ist also vor allem jetzt möglich, da wir jetzt eben global uns nicht bewegen können. Dazu ist es meist die Gewohnheit, die wir überlisten müssen und somit unsere Ideen auch lokal umzusetzen werden. Dazu gibt es in Sozialmedia lokale Gruppen, um sich zu vernetzen oder auch den beim Spaziergang entdeckten Betrieb um die Ecke für sich neu zu realisieren. Gutscheine oder Bestellungen außer Haus haben gerade Hochkonjunktur, veranlassen uns zum Umdenken und hoffentlich lokalem Neuentdecken der Möglichkeiten. Schließlich ist der Onlinehandel eine leichte Variante, aber vielleicht kann ich die Transportwege reduzieren bzw. die lokale Wirtschaft mit meinem Einkauf unterstützen, damit sogar wieder global für die Umweltverbesserung beitragen.

Also gerade in den schweren Zeiten ist das Motto: Global denken – lokal handeln die beste Idee, die wir Tag für Tag umsetzen sollten.

"Verkaufen" kann doch jeder…

Jein, würde ich sagen! Als Ausbilderin & Berufseinstiegsberaterin habe ich viele „Verkäufer“ erlebt, die genau das nicht konnten. Um das zu verbessern, wollte ich vor allem meine praktischen Erfahrungen an die Azubis weitergeben – wie eine Ansteckung mit positiven Erfolgen.

So war es bspw. in der Ausbildung wichtig, dass der Verkäufer lernt, aus welchem Material die Kleidung besteht und wie dadurch die Pflegeeigenschaften beeinflusst werden. Doch die Rückmeldung meiner Azubis war viel zu oft: „Das will doch kein Kunde von mir wissen.“ Blöd nur, dass ich bei einem Training im Betrieb dann genau diese Situation antraf. Genau neben meinem Gespräch mit einer Azubine fragte eine Kundin beim Verkäufer nach der Pflege von Kaschmirpullis. ZUFALL??? Ja sicher, diese Situation war Zufall, aber die Antwort meiner Azubine brachte mich zum Nachdenken: „Die Kundin haben Sie doch bestellt, dass sie genau jetzt danach fragt?“ „Sonst fragt das niemand.“

Gerade beim Verkaufen ist es eben dieser „ZUFALL“, auf den ich mich vorbereiten sollte. Keiner weiß, was als nächste Situation- kommt bzw. nächster Kunde vor einem steht. Kann diese Vorbereitung jeder? Ja klar. Doch wenn ich im Verkauf wirklich eine Kundenbindung erreichen will, ist genau die Beratung zum Bedarf & den Bedürfnissen der Kunden eine wichtige Zutat.

Doch was ist der Bedarf des Kunden und woran erkenne ich den? Manche reden ohne Punkt und Komma, andere sind eher schweigsam wie ein Grab… Da ist guter Rat teuer oder eben vorab die richtige Wahl des Kundentypen, der vor mir steht.

8 typische Kundentypen

Von A wie „Der Arrogante“ über B wie „Der Besserwisser“ oder auch K „Der Kommunikative“ bishin zu Z wie „Der Zeitsparer“ ist da ganz viel an Wissenswertem dabei, um mich im Gespräch auf mein Gegenüber besser einzustellen.

Doch wie soll ich die Kunden nach ihren Wünschen fragen? Es soll ja für jeden das Richtige verkauft werden und der Kunde stolz auf seinen Einkauf sein.

Dafür kann ich neben der Strukturierung des Verkaufsgepräches die unterschiedlichen Frageformen empfehlen, wie z. B. offene Fragen, um den Kunden aus der Reserve zu locken und seine Wünsche mit interessanten Details zu erfahren. Dazu zählt bspw. die Frage“Zu welchem Anlass suchen Sie die Kleidung?“ Als Gegensatz dazu ist die geschlossene Frage – auch Kontrollfrage – wie bspw. „Welche Farbe mögen Sie grundsätzlich?“ auf eine kurze Antwort ausgerichtet.

Somit kann wirklich jeder den Verkauf oder ein Gespräch positiv beeinflussen, wenn er die Grundlagen kennt und sich mit seinem Gegenüber befasst. Das zu probieren, egal ob im Verkauf oder in der alltäglichen Gesprächsroutine bishin zur „Meisterprüfung“ dem -Streitgespräch- liegt an jedem selbst und wer dann feststellt, dass es positive Auswirkungen für das Ergebnis hat… Try it & love it.

Vorsatz 2020: „Trau dich ECHT zu sein“

Neues Jahr – neues Glück! Ja klar, dass wünschen wir uns alle und für viele kommt dann noch der Wunsch nach Gesundheit, Erfolg & ein schönes Umfeld dazu.

Doch auch der Neubeginn eines Kalenderjahres, eines Jahrzehnt, bringt die meisten zum Nachdenken & Reflektieren. Was ist mir wirklich wichtig im Leben? Welche Dinge habe ich schon viel zu lange aufgeschoben auf später? Warum setze ich meine Ziele nicht wirklich um & gebe also nur 60%? Will ich es anderen recht machen & stehe nicht zu meinen Wünschen?

In meinem Fall ist es ein Zwischending davon… ja, ich habe mich viele Jahre gerade beruflich „klein halten“ lassen und nicht wirklich 100% gegeben bzw. habe es mir „ausreden“ lassen. Wer will schon die Norm versauen? Wie ich das meine? Na egal ob als Coach, Bildungsbegleiterin oder auch in anderen Bereichen waren die Abläufe schon „seit Jahren so“ = also gleich und bedienten die Bequemlichkeit der Kollegen. Frei nach dem Motto: „Wir verdienen das gleiche Geld, egal wie viel %-Einsatz wir für die Arbeit aufbringen“. Dies erklärte daher die RELAX- Haltung mit höchstens 60 % bei so manchem Ablauf. Wenn ich dann mit Vorschlägen zur Neugestaltung für die 100% der Abläufe um die Ecke kam, wurde dies von den Kollegen mit „ohje, bloß keine Veränderungen/ Neuerungen“ abgewählt. Doch warum habe ich das zugelassen und bin nicht bei mir und meinen Ideen geblieben? Statt einfach mal auf den Tisch zu hauen und die anderen mit meinen Ideen anzustecken, bin ich zähneknirchend auf das 60 % Niveau mit runter gegangen, habe sogar manchmal die Arbeit für andere mit übernommen und bin davon leider krank geworden. Darum mein Vorsatz: Mich dafür stark zu machen, was für mich 100% sind und wie leicht die manchmal umsetzbar sind, dass heisst für meine Ideen zu kämpfen.

Das heisst für mich #echt zu sein, wenn nicht die Veränderungen das Problem sind, sondern wenn wir alles wie bisher machen, aber erwarten, dass sich etwas verändert/ VERBESSERT! Wie paradox ist das denn?

Mein wichtigstes Learning bisher: ich kann für mich meine Komfortzone verlassen und mein Verhalten jederzeit ändern, aber nicht erwarten, dass dies mein Umfeld gut findet & es allen gefällt. Doch genau das ich etwas für mich entscheide, meine Ideen & Ziele umsetze und dann noch andere mit meinen Neuerungen anstecken kann, das ist mein Motor für 2020.

Doch was ist das Ziel, die Komfortzone, die ich für neue Wege verlassen will?

Für mich ist es die Sichtbarkeit im Internet auch mal ungeschminkt ein Livevideo zu drehen und nicht mit allem perfekt zu sein, die Vernetzung mit neuen positiven Leuten, das Führen eines Positiv- Tagebuch, 1x pro Monat ein Rückblick auf die umgesetzten Dinge, ein Visionboard pro Monat, noch viel mehr Menschen mit meinen Ideen „anstecken“, meine eigenen Grenzen aufdecken – sprengen.

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„Ich kam, sah & hatte keinen Bock mehr…“

Ausnahmezustand? Kennst du das von dir? Trifft das nur auf die neuen Situationen bzw. auf ein bestimmtes Alter zu oder haben wir das öfter? OH NEIN!!!

In jedem Alter & bei vielen unterschiedlichen Aufgaben überkommt uns das Gefühl: „… das will ich gerade gar nicht machen.“ Interessant dabei ist, dass es für viele von uns unterschiedliche Dinge sind, die unsere Motivation rauben & wir uns dagegen entscheiden. Bei Jugendlichen sind es eher die äußeren Umstände wie früher Arbeitsbeginn oder Handyverbot auf Arbeit, die ihre Null- Bock- Stimmung hervorrufen wobei im Gegensatz dazu die Erwachsenen sich meist von inneren Begebenheiten wie ungewohnten Aufgaben oder fehlende Teamarbeit ablenken lassen.

Aber auch die Auswirkungen bzw. unser Umgang mit diesem „Motivationsschwund“ ist individuell sehr unterschiedlich und meist altersbedingt anders.

So ist bei Jugendlichen meist die „Totalverweigerung“ mit „- Ich – schmeiß – alles – hin-Prinzip“ verbreitet & endet dann oft im Abbruch der Ausbildung oder des Studiums. Bei Erwachsenen ist das eher schleichend und bei manchen sogar kaum zu merken, obwohl es dann meist „unter der Oberfläche brodelt“. Frei nach dem Motto: „ich ziehe das durch auch wenn ich es nicht machen will“. Doch beide Varianten haben Nachteile für das Ergebnis, denn das hängt meist von den Beteiligten ab & es macht sich die 50% Motivation bemerkbar.

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