Jobsuche – wie Hochzeit auf einen kurzen Blick

Wieso die EHE ein guter Vergleich bei der Jobsuche ist?


Ja richtig gehört, denn wenn man es einfach mal auf die wichtigsten Dinge reduziert, ist die Suche nach einem neuen Teammitglied mit dem Vergleich einer Hochzeit auf den kurzen ersten Blick zu vergleichen. Bewerbungsunterlagen sind heute meist schnell erstellt und selten an die jeweilige Bewerbung bzw. an den Bewerber angepasst.

Jeder Betrieb will in der Stellenanzeige seine „Traummitarbeiter“ finden und dies mit den „Wunschvorstellungen“, die aus der wirklichen Tätigkeit und den ev. bisher nicht erfüllten Fähigkeiten der Vorgänger erstellt wurden. Realitätsnah – ja oder nein – ist dabei nicht wirklich die Frage. Wunschvorstellungen wie pünktlich und zuverlässig sind interessant, denn für manche ist Pünktlichkeit = ich bin immer 10 min. früher da und für andere bedeutet das, wenn ich punktgenau da bin, passt das auch.

Zuverlässigkeit ist ebenfalls ein zweischneidiges Schwert, denn gerade mündliche Absprachen geben sehr viele Möglichkeiten der Auslegungssache. Sender vs. Empfänger sind dabei die Stichwörter, die nicht zu unterschätzen sind.

So kommen viele Bewerber auch mit den Erfahrungen der Vorgängerbetriebe behaftet zu uns und das wirkt sich auf den ganzen Bewerbungsprozess aus. Die Suche nach ev. „Problemen“ bevor man sich bindet, ist gerade bei Berufserfahrenen verbreitet. Die Missverständnisse bei der Sender vs. Empfänger Magie ist nicht mehr neu, aber meist nicht zur Sprache gekommen, sondern wir sind zu schnell bei Vorwürfen: „Ich habe doch gesagt, dass…“ Daher auch der Spruch: „wer schreibt, der bleibt!“ doch mal ehrlich, egal ob im Handel, Handwerk oder Büro… Wir können nicht alles nur schriftlich verabreden, damit wir ein positives Ergebnis erhalten.

Daher ist genau dies, diese Empathie und das positive Bauchgefühl auf beiden Seiten immer wichtiger bei der Bewerbung – eben wie bei einer Ehe, die wir auch nur eingehen sollten, wenn es grundsätzliche Gemeinsamkeiten gibt, die zusammen passen. Bei der Jobsuche geht es meist sogar um eine vertragliche Bindung mit Probezeit, die oft unterschätzt wird und manchmal wie in der Ehe beide Seiten davon ausgehen, den anderen ändern zu können, auch wenn der das nicht möchte. Da dies sehr schwer ist und die Absicht zur Veränderung von beiden Seiten kommen sollte, werden dann meist die Verträge wieder gekündigt und man geht seine eigenen Wege.

Doch wie soll der Bewerber bzw. Betrieb schon in der Bewerbungsphase herausfinden ob es passt oder nicht, da viel zu oft vor der Einstellung eine kurze Sichtung der Unterlagen und 1 Vorstellungsgespräch zu Stande kommen.

Tipps für die positive Jobssuche für Bewerber:

  1. Infos sammeln rund um den Betrieb bzw. die Tätigkeit, was im Zeitalter von Internet sehr gut über das Impressum der Firma und dann die Nachforschung zu den Entscheidern funktioniert
  2. Bewertungsprotale wie bspw. kununu.com geben erste Einblicke in mögliche Hintergründe zu den Betrieben und sogar den Bewerbungsprozessen der Vorgänger
  3. meine eigenen Wünsche in der beruflichen Laufbahn genauer betrachten/ kategorisieren nach „unbedingt notwendig“ – „das wäre schön, aber ist verhandelbar“ o.ä., mit den Stellenanzeigen vergleichen und in der Angebotsfilterung darauf achten, dass ich diese Wünsche in meiner Bewerbung sortiert und – einen Avatar für meinen Traumjob – erstellt habe

TIPPS FÜR DIE POSITIVE BewerberSUCHE FÜR BEtriebe:

  1. Vor der Mitarbeitersuche erst die Überlegung, wo mein „Traummitarbeiter“ zu finden wäre = welche Kanäle machen wirklich Sinn (Internet, Zeitung, Radio, Empfehlungen usw.) Preis/ Leistung sollte sich lohnen
  2. je nach Branche mindestens 2 Gespräche führen und ev. ein Probearbeiten in Betracht ziehen
  3. Work- Live- Balance im Betrieb leben & somit die Empfehlung der vorhandenen Mitarbeiter nutzen, die durch Stolz und respektvollen Umgang miteinander, die wertvollsten Marketer sind

Für weitere Tipps und eine umfassende Beratung rund um die Jobsuche und Bewerberfindung bin ich gerne vorab für ein kostenfreies Strategiegespräch erreichbar.

Der „runde“ Tisch – Fluch oder Segen?

Ein runder Tisch mit Lagerfeuer

Der „runde“ Tisch als Symbol für Zusammen an einen Tisch sitzen und Lösungen für die anstehenden Probleme finden… sich auf Augenhöhe unterhalten und vor allem konstruktiv zu sein, nach allen Möglichkeiten zu suchen, die sich einem bieten… also eher Segen & sollte viel öfter genutzt werden!

Viele kennen diesen „Tisch“ aus der Politik oder größeren Gremien, in denen eine gemeinsame Entscheidung das Wichtigste war, was es zu erzielen galt. Doch wer kennt ihn aus dem Berufs- oder Privatleben? Gibt es da eine gemeinsame Basis, die wir alle immer wieder nutzen sollten?!

Gerade in Krisensituationen wie diese unberechenbare Zeit jetzt, ist ein gemeinsames „wir überlegen uns einen Weg“ besonders wichtig und wie ich finde, unbedingt notwendig.

Ja, als Familie sollten wir jetzt alle noch mehr zusammen halten und uns die weiteren Schritte, ob Urlaub oder Wochenendausflug bis hin zu einfach mal zuhören, was der andere denkt und fühlt, anhören und ernst nehmen. Genau das ist jetzt das Entscheidende, was wir füreinander tun können. Ohne Vorwürfe & Anklagen, sondern mit Respekt & Vertrauen. Denn in dieser Zeit haben alle von uns, ein Recht auf ein offenes Ohr – am runden Tisch – Verständnis für Ängste, Fragen oder Sehnsüchte. Eben nicht nur dieses „Schatz, wir müssen reden -Ding“, sondern ein „lasst uns gemeinsam nach Lösungen suchen -Ding“.

Auch im Betrieb wird diese Zeit nicht spurlos vorbei gehen, je nach Branche sogar entscheidend sein, wie es grundsätzlich weiter gehen soll. Dabei kann ein „runder“ Tisch oder ein Ritual was zu einem „runden“-Tisch- Gespräch genutzt wird, helfen und Möglichkeiten aufzeigen, die von allen Mitarbeitern erarbeitet & mit getragen werden.

Doch klappt das überall und mit jedem? Jein, denn 1. wenn dies nicht zu einem Ritual geworden ist, kann es „neu“ und „ungewohnt“ sein bzw. braucht Regeln, die man gemeinsam aufsetzen sollte.

Für jedes Thema gibt es natürlich auch unterschiedliche Dringlichkeiten bzw. Kategorien, die man vorher klären sollte.

Doch die wichtigste Regel am runden Tisch ist doch, dass wir uns alle in die Augen schauen müssen und damit auf „Augenhöhe“ an die Möglichkeiten von allen Teil haben können & an einer gemeinsamen Lösung arbeiten können.

In meiner Beratung rund um die beruflichen Ziele ist oft genau das die größte Herausforderung, da diese gemeinsame Lösung noch nicht „normal“ für viele Teammitglieder ist. Komisch, dass aber immer mehr Tätigkeiten eine Eigenverantwortung voraussetzen und daher diese Fähigkeit gefordert wird. Doch von vielen Betrieben ist zwar Verantwortung für den Bereich gefordert, aber Neuerungen sind dann wieder zuviel des „Guten“. Das passt nicht zusammen und es sind oft beide Seiten unzufrieden, obwohl dies leicht zu lösen wäre.

Für Fragen oder ein Strategiegespräch stehe ich gerne zur Verfügung und wünsche allen einen ERFOLGREICHEN „runden“ Tisch!!!

Global denken – lokal handeln…

Gerade in Krisenzeiten sind wir doch immer mehr auf der Suche nach Möglichkeiten und neuen Ideen, um unsere Ziele umzusetzen oder auch nur andere Wege zu probieren.

Dabei habe ich mir dieses Motto „Global denken – lokal handeln“ besonders genau angesehen.

Jetzt ist es nicht leicht, global zu denken, wenn wir derzeit gezwungen sind, mit Kontaktsperre oder Homeschooling umzugehen. Doch nicht umsonst werden genau jetzt die Stimmen lauter, dass sich die Umwelt global gesehen „erholt“, weil die Globalisierung so akut zum Stillstand kam. Doch wie kann ich dies lokal in mein Handeln aufnehmen und positiv umsetzen?

Am Beispiel Bewerbungsgespräche ist es sehr gut darzustellen:

Die meisten Bewerbungen sind online, aber die Gespräche werden dann doch persönlich im Betrieb geführt?! Nicht immer! Denn auch da gibt es viele Möglichkeiten wie Onlinetests oder Videocalls, die ohne Kontakt einsetzbar sind und das persönliche Gespräch nicht nur vorbereiten können.

Hast du damit Erfahrungen? Es gibt sogar schon Firmen wie Hunkemöller, die das persönliche Video als Bewerbungsverfahren einschließen, um die Bewerber noch intensiver kennenzulernen.

Wichtig dabei ist, dass du dafür so natürlich wie möglich, aber auch professionell deine Stärken zeigst. Leichter gesagt als getan, oder?

Lösungsidee: Übung macht den Meister! Ja genau. Übe diese Videos allein oder mit einem Freund per Handy oder Webcam am Laptop. Hast Du kein Videoprogramm, kannst du auch Programme wie bspw. Zoom kostenfrei nutzen, um Videos aufzuzeichnen und dir später anzuschauen. Auch auf Facebook kann ich eine eigene Gruppe mit einem anderen Freund einer Person deines Vertrauens erstellen und darin sogar Livevideos proben, um sie später anzuschauen.

Lokal handeln ist also vor allem jetzt möglich, da wir jetzt eben global uns nicht bewegen können. Dazu ist es meist die Gewohnheit, die wir überlisten müssen und somit unsere Ideen auch lokal umzusetzen werden. Dazu gibt es in Sozialmedia lokale Gruppen, um sich zu vernetzen oder auch den beim Spaziergang entdeckten Betrieb um die Ecke für sich neu zu realisieren. Gutscheine oder Bestellungen außer Haus haben gerade Hochkonjunktur, veranlassen uns zum Umdenken und hoffentlich lokalem Neuentdecken der Möglichkeiten. Schließlich ist der Onlinehandel eine leichte Variante, aber vielleicht kann ich die Transportwege reduzieren bzw. die lokale Wirtschaft mit meinem Einkauf unterstützen, damit sogar wieder global für die Umweltverbesserung beitragen.

Also gerade in den schweren Zeiten ist das Motto: Global denken – lokal handeln die beste Idee, die wir Tag für Tag umsetzen sollten.

"Verkaufen" kann doch jeder…

Jein, würde ich sagen! Als Ausbilderin & Berufseinstiegsberaterin habe ich viele „Verkäufer“ erlebt, die genau das nicht konnten. Um das zu verbessern, wollte ich vor allem meine praktischen Erfahrungen an die Azubis weitergeben – wie eine Ansteckung mit positiven Erfolgen.

So war es bspw. in der Ausbildung wichtig, dass der Verkäufer lernt, aus welchem Material die Kleidung besteht und wie dadurch die Pflegeeigenschaften beeinflusst werden. Doch die Rückmeldung meiner Azubis war viel zu oft: „Das will doch kein Kunde von mir wissen.“ Blöd nur, dass ich bei einem Training im Betrieb dann genau diese Situation antraf. Genau neben meinem Gespräch mit einer Azubine fragte eine Kundin beim Verkäufer nach der Pflege von Kaschmirpullis. ZUFALL??? Ja sicher, diese Situation war Zufall, aber die Antwort meiner Azubine brachte mich zum Nachdenken: „Die Kundin haben Sie doch bestellt, dass sie genau jetzt danach fragt?“ „Sonst fragt das niemand.“

Gerade beim Verkaufen ist es eben dieser „ZUFALL“, auf den ich mich vorbereiten sollte. Keiner weiß, was als nächste Situation- kommt bzw. nächster Kunde vor einem steht. Kann diese Vorbereitung jeder? Ja klar. Doch wenn ich im Verkauf wirklich eine Kundenbindung erreichen will, ist genau die Beratung zum Bedarf & den Bedürfnissen der Kunden eine wichtige Zutat.

Doch was ist der Bedarf des Kunden und woran erkenne ich den? Manche reden ohne Punkt und Komma, andere sind eher schweigsam wie ein Grab… Da ist guter Rat teuer oder eben vorab die richtige Wahl des Kundentypen, der vor mir steht.

8 typische Kundentypen

Von A wie „Der Arrogante“ über B wie „Der Besserwisser“ oder auch K „Der Kommunikative“ bishin zu Z wie „Der Zeitsparer“ ist da ganz viel an Wissenswertem dabei, um mich im Gespräch auf mein Gegenüber besser einzustellen.

Doch wie soll ich die Kunden nach ihren Wünschen fragen? Es soll ja für jeden das Richtige verkauft werden und der Kunde stolz auf seinen Einkauf sein.

Dafür kann ich neben der Strukturierung des Verkaufsgepräches die unterschiedlichen Frageformen empfehlen, wie z. B. offene Fragen, um den Kunden aus der Reserve zu locken und seine Wünsche mit interessanten Details zu erfahren. Dazu zählt bspw. die Frage“Zu welchem Anlass suchen Sie die Kleidung?“ Als Gegensatz dazu ist die geschlossene Frage – auch Kontrollfrage – wie bspw. „Welche Farbe mögen Sie grundsätzlich?“ auf eine kurze Antwort ausgerichtet.

Somit kann wirklich jeder den Verkauf oder ein Gespräch positiv beeinflussen, wenn er die Grundlagen kennt und sich mit seinem Gegenüber befasst. Das zu probieren, egal ob im Verkauf oder in der alltäglichen Gesprächsroutine bishin zur „Meisterprüfung“ dem -Streitgespräch- liegt an jedem selbst und wer dann feststellt, dass es positive Auswirkungen für das Ergebnis hat… Try it & love it.

Blogparade „Elternarbeit in KiTa & Schule”

„Eltern sein“ mit Arbeit zu verbinden, ist eigentlich schon der Gegensatz schlechthin. Doch bei mir war es vom Schuleintritt an „normal“, dass ich als Elternvertreterin aktiv war. Bei den meisten anderen Eltern war ich damit die „Retterin“, die sich der Aufgabe mutig stellte. Für mich empfand ich dies aber eher nicht als „mutig“, denn ich bekam somit die aktuellsten Informationen und gab diese gerne an die anderen Eltern weiter.

Welche Aufgaben kamen auf mich zu: Teilnahme an Gesamtelternversammlungen (Anzahl ist pro Schule unterschiedlich), diese Informationen an die anderen Eltern weitergeben, die jeweiligen Elternversammlungen mit dem Klassenlehrer organisieren, bei uns weniger vorkommenden Konflikten zwischen Kindern/Eltern/Lehrer vermitteln.

Im Gymnasium änderte sich dies wie folgt. Hier waren die Eltern auch wieder froh, dass ich mich „freiwillig“ zur Wahl stellte und es lief auch alles super. Dort organisierten wir sogar Elternversammlungen mit den Kindern gemeinsam.. Motto: „Wir reden und entscheiden mit unseren Kindern und nicht über sie.“ Ich ging sogar zum -Gesamtelternausschuss Berlinweit- und hatte damit Einblicke in die unterschiedlichen Vorgehensweisen an den Schulen bei Vertretungssituationen von Lehrern oder auch Organisation von Exkursionen usw.

In meinem Fall war jedoch die größte Herausforderung, meine „Elternarbeit“ weiter im Namen und zum Wohle unserer Kinder leisten zu können, als ein Vater (ein Anwalt und eigentlich geschiedener Elternteil) einer Mitschülerin meiner Tochter sich profilierte & damit gegen mich stellte.

Er warf mir sämtliche Paragraphen dazu um die Ohren und wollte von mir vor allem die Pflichten als Elternvertreterin vorgeführt bekommen. Er sabotierte jede meiner Emails und gab zu allem seinen „Senf“ dazu. Damit nervte er nicht nur mich, sondern alle Eltern und Lehrer. Ende vom Lied: Ich bin bei der nächsten Wahl freiwillig nicht mehr angetreten und er hat sich trotz meiner Gegenstimme von den anderen Eltern wählen lassen. Echt verrückt, dass offensichtlich die Eltern mehr Angst hatten, sie selbst müssen Elternvertreter werden oder keinen zu haben und damit wirklich diesen Vater wählten! Leider sollte ich mit meiner Entscheidung/Vorahnung Recht behalten, denn er mischte nicht nur unseren eigenen Elternversammlungen total auf und diskutierte über völlig individuelle Dinge bis aufs Messer, sondern hat als 1. Amtshandlung bei der Gesamtelternvertreterversammlung des Gymnasiums die Schulleiterin von der Versammlung ausschließen lassen, da es sich ja um eine Elternversammlung handelte. Ergebnis: unsere Klasse war damit in der gesamten Schule (Schulleiterin, Lehrer & Eltern) als untragbar angeprangert.

Zum Glück war meine Tochter kurz vor ihrem Abschluss und hat daher keine wirklichen Nachteile davon gehabt.

Mein Tipp an alle Eltern: Wer Lust auf eine Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Kindern hat, der ist genau richtig in der Elternarbeit! Wichtig dabei ist, es geht um Lösungen für die Herausforderungen zum Wohle unserer Kinder.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade von Dresden Mutti zum Thema „Elternarbeit in KiTa & Schule” teil.

Vorsatz 2020: „Trau dich ECHT zu sein“

Neues Jahr – neues Glück! Ja klar, dass wünschen wir uns alle und für viele kommt dann noch der Wunsch nach Gesundheit, Erfolg & ein schönes Umfeld dazu.

Doch auch der Neubeginn eines Kalenderjahres, eines Jahrzehnt, bringt die meisten zum Nachdenken & Reflektieren. Was ist mir wirklich wichtig im Leben? Welche Dinge habe ich schon viel zu lange aufgeschoben auf später? Warum setze ich meine Ziele nicht wirklich um & gebe also nur 60%? Will ich es anderen recht machen & stehe nicht zu meinen Wünschen?

In meinem Fall ist es ein Zwischending davon… ja, ich habe mich viele Jahre gerade beruflich „klein halten“ lassen und nicht wirklich 100% gegeben bzw. habe es mir „ausreden“ lassen. Wer will schon die Norm versauen? Wie ich das meine? Na egal ob als Coach, Bildungsbegleiterin oder auch in anderen Bereichen waren die Abläufe schon „seit Jahren so“ = also gleich und bedienten die Bequemlichkeit der Kollegen. Frei nach dem Motto: „Wir verdienen das gleiche Geld, egal wie viel %-Einsatz wir für die Arbeit aufbringen“. Dies erklärte daher die RELAX- Haltung mit höchstens 60 % bei so manchem Ablauf. Wenn ich dann mit Vorschlägen zur Neugestaltung für die 100% der Abläufe um die Ecke kam, wurde dies von den Kollegen mit „ohje, bloß keine Veränderungen/ Neuerungen“ abgewählt. Doch warum habe ich das zugelassen und bin nicht bei mir und meinen Ideen geblieben? Statt einfach mal auf den Tisch zu hauen und die anderen mit meinen Ideen anzustecken, bin ich zähneknirchend auf das 60 % Niveau mit runter gegangen, habe sogar manchmal die Arbeit für andere mit übernommen und bin davon leider krank geworden. Darum mein Vorsatz: Mich dafür stark zu machen, was für mich 100% sind und wie leicht die manchmal umsetzbar sind, dass heisst für meine Ideen zu kämpfen.

Das heisst für mich #echt zu sein, wenn nicht die Veränderungen das Problem sind, sondern wenn wir alles wie bisher machen, aber erwarten, dass sich etwas verändert/ VERBESSERT! Wie paradox ist das denn?

Mein wichtigstes Learning bisher: ich kann für mich meine Komfortzone verlassen und mein Verhalten jederzeit ändern, aber nicht erwarten, dass dies mein Umfeld gut findet & es allen gefällt. Doch genau das ich etwas für mich entscheide, meine Ideen & Ziele umsetze und dann noch andere mit meinen Neuerungen anstecken kann, das ist mein Motor für 2020.

Doch was ist das Ziel, die Komfortzone, die ich für neue Wege verlassen will?

Für mich ist es die Sichtbarkeit im Internet auch mal ungeschminkt ein Livevideo zu drehen und nicht mit allem perfekt zu sein, die Vernetzung mit neuen positiven Leuten, das Führen eines Positiv- Tagebuch, 1x pro Monat ein Rückblick auf die umgesetzten Dinge, ein Visionboard pro Monat, noch viel mehr Menschen mit meinen Ideen „anstecken“, meine eigenen Grenzen aufdecken – sprengen.

Willst du endlich deine verborgenen Ziele und Talente finden & nutzen, dann melde dich gerne für ein kostenfreies Strategiegespräch online bei mir.

„Ich kam, sah & hatte keinen Bock mehr…“

Ausnahmezustand? Kennst du das von dir? Trifft das nur auf die neuen Situationen bzw. auf ein bestimmtes Alter zu oder haben wir das öfter? OH NEIN!!!

In jedem Alter & bei vielen unterschiedlichen Aufgaben überkommt uns das Gefühl: „… das will ich gerade gar nicht machen.“ Interessant dabei ist, dass es für viele von uns unterschiedliche Dinge sind, die unsere Motivation rauben & wir uns dagegen entscheiden. Bei Jugendlichen sind es eher die äußeren Umstände wie früher Arbeitsbeginn oder Handyverbot auf Arbeit, die ihre Null- Bock- Stimmung hervorrufen wobei im Gegensatz dazu die Erwachsenen sich meist von inneren Begebenheiten wie ungewohnten Aufgaben oder fehlende Teamarbeit ablenken lassen.

Aber auch die Auswirkungen bzw. unser Umgang mit diesem „Motivationsschwund“ ist individuell sehr unterschiedlich und meist altersbedingt anders.

So ist bei Jugendlichen meist die „Totalverweigerung“ mit „- Ich – schmeiß – alles – hin-Prinzip“ verbreitet & endet dann oft im Abbruch der Ausbildung oder des Studiums. Bei Erwachsenen ist das eher schleichend und bei manchen sogar kaum zu merken, obwohl es dann meist „unter der Oberfläche brodelt“. Frei nach dem Motto: „ich ziehe das durch auch wenn ich es nicht machen will“. Doch beide Varianten haben Nachteile für das Ergebnis, denn das hängt meist von den Beteiligten ab & es macht sich die 50% Motivation bemerkbar.

Willst du dagegen etwas unternehmen & endlich deine 100% im Beruf geben?

✔ 30 Impulse, um diese „Motivationsblocker“ zu finden & neue Ideen umzusetzen, darum geht es in meinem ✔ 30 Tage Online- Speedcoaching individuell zugeschnitten auf deinen Bedarf.

Für ein ✔ kostenfreies Strategiegespräch a 30 Minuten melde dich gerne bei mir.

„Kleider machen Leute“

Gerade beruflich ist das ein wichtiges Thema & zwar nicht nur beim 1. Vorstellungsgespräch, sondern auch privat. Wir alle machen uns einen 1. Eindruck von unserem Gegenüber und entscheiden in wenigen Sekunden, ob das was wir sehen uns sympatisch ist.

Was passt oder nicht, entscheidest du selbst..

Doch wieso lassen wir uns dabei auch immer wieder blenden, wenn bspw. es um`s Geld geht, vertrauen wir eher Menschen, die einen Anzug tragen und beim Arzt ist ein weißer Kittel ein MUSS?

Ja genau, ich hatte schon Gespräche mit jungen Berufstalenten, die nicht gerne mit einem Anzug arbeiten wollten und dann fallen eben so manche Berufsbranchen raus. Umgekehrt ist es sehr schwierig, wenn die Jugendlichen schon im Vorfeld wissen, dass sie keine Arbeitskleidung wie bspw. eines Handwerkers tragen und eben meist auch sich nicht „dreckig machen wollen“. Dann ist die Auswahl in diesem Bereich sehr schwierig oder eben auch super schnell geklärt, denn es fallen viele Möglichkeiten weg.

Allerdings sind auch dabei Veränderungen zu erkennen, denn Köche waren früher immer mit weißer Kochjacke unterwegs und sind jetzt auch in „schwarz“ zu sehen. Auch bei Ärzten sind da immer mehr Möglichkeiten in der Kleidung zu erkennen oder trauen sich nur einige „VORREITER“ mehr zu?

Doch woran erkenne ich einen wirklich guten Arzt, Handwerker oder Koch? Leider nicht direkt an der Kleidung, aber es sollte uns jeden Tag wichtig sein, dass wir auch über unsere Kleidung mit unserer Umwelt „reden“ und damit unseren Selbstwert nach außen tragen. Sogar unsere innere Einstellung oder auch Gefühlslage ist an unserer Kleidung zu erkennen, denn jemand, der nicht auffallen will, trägt kein ROT oder ORANGE. Auch solche Hinweise wie Kapuzen im Raum über den Kopf gezogen oder sonstige Mützen zeigen unserem Gegenüber, dass ich mich lieber „verstecken/ meine Ruhe“ will. Dies treffen wir heute sogar schon in Kita`s an, wo sich immer mehr Kinder über ihre Kleidung definieren oder sogar sich Freundschaften „erkaufen“.

Also sei es dir selbst wert und zeige dies nicht zuletzt über deine Kleidung+Verhalten dann gerne den anderen. Wenn genau das ein Thema für dich ist, dann melde dich bei mir und wir schauen, ob mein neues Programm „ICH BIN ECHT & nicht PERFEKT“ für dich in Frage kommt.

>> Jetzt starten und nicht länger warten!

„Ich geh nicht zurück, ich nehme jetzt Anlauf!“

Erfolg heisst „MACHEN“, doch was machst du bei Misserfolg?

Hand auf’s Herz und mal ehrlich gesagt: Erfolge sind – beruflich oder privat – schon für jeden von uns anders definiert, aber was können wir denn von kleinen Kindern lernen, wie man damit umgehen soll, wenn wir uns ein Ziel vornehmen und es dann nicht schaffen? Geduld und Ausdauer sind so wichtig!!!

Stell dir vor, du hast dir vorgenommen, laufen zu lernen und fällst aber ständig hin. Klar wäre es viel leichter zu sagen: ok, dass schaffe ich eh nicht, also lasse ich es eben sein. Dann eben ohne laufen lernen.. wird schon irgendwie funktionieren. Doch das kommt uns in dem Alter und mit der passenden Animation durch unser Umfeld nicht in den Sinn. Wir probieren es weiter, stoßen uns an Ecken und Kanten, verletzen uns und manche bluten sogar. Trotzdem versuchen wir es immer wieder bis es doch klappt… und werden dann gefeiert wie Könige, sind stolz wie Oskar.

Doch später wird immer öfter nach FEHLERN gesucht und kaum noch erzielte Erfolge gefeiert. Das schickt sich nicht, man lobt sich nicht selbst oder das Erreichte wird als „NORMAL“ angesehen. Viel zu oft werden neue Ideen daher von uns nicht mehr gehört und nicht zu Zielen werden, da ein Erfolg im Vorfeld ausgeschlossen wird. Versuch macht klug!?

Meine Erfahrung zeigt mir: OHJA… versuchen lohnt sich immer und macht sogar Spass. Als Bild habe ich dafür meine Schulsportzeit mit Bockspringen vor Augen, wo mir kein Bock zu hoch und ich als Testerin für den Aufbau der Geräte als Erste springen musste – nein springen dürfte – denn so fühlte es sich für mich an… ich wollte es probieren, einfach Anlauf nehmen & springen = auf mich und meinen Körper vertrauen.

Aber egal, ob du als Erster dein Ziel erreichen willst oder jemandem folgst, der dieses Ziel schon erreicht hat, sei stolz wie Oskar auf die Erfolge und schau bei Misserfolgen nach dem Learning, welches dich auch weiter bringt. WARUM? Du lernst dadurch, wie die Change steigt, dass der nächste Versuch der Durchbruch ist. Darum nicht warten, sondern STARTEN! Setze dir JETZT deine Ziele und mach es für DICH…egal ob beruflich oder privat.

„Mach doch dein Hobby zum Beruf“

Diesen Satz hat wohl fast jeder schon gehört, doch was genau soll dies uns sagen? HOBBY ist doch Freizeitbeschäftigung & damit kann man kein Geld verdienen?!! Aber halt, da gibt`s doch Beispiele…

Mein Beispiel dazu ist das Hobby „Shopping hatte ich sehr wohl zu meinem Beruf im Handel gemacht, dabei wollte ich als Kind so gerne mein Zimmer umräumen, neue kreative Ideen umsetzen und vor allem mit anderen Kindern „verkaufen“ spielen, sogar Puzzle zusammensetzen liebte ich. Wie kann ich das beruflich im Handel nutzen? bzw. durch meine Freude an diesem Hobby konnte ich meine Liebe zum Umgang mit Menschen, den Einkauf von neuen Trends, das Sortieren und Dekorieren von Gegenständen im Geschäft bis hin zum Eventshopping in Form einer Modenschau für Jeansmode. Zur Verhinderung von Diebstahl ist es wichtig, dass die Mitarbeiter im Verkauf, sich im Laden gut auskennen. So war es für meine Mitarbeiter und Azubis im Handel fast magisch, wenn ich mit meiner „Scannerfunktion“- mit einem Blick – die Veränderungen/Verkäufe im Geschäft erklären konnte. Natürlich ist dies auch gegen Diebstahl eine wichtige Eigenschaft, da somit die fehlende Ware meist noch rechtzeitigt entdeckt werden kann.

Dabei bin ich durch die unterschiedlichen Möglichkeiten im Handel wie Verkaufsberaterin, selbstständige Ladenbesitzerin, Bezirksleiterin oder auch Ausbilderin für Einzelhändler gegangen und bis heute ist die Begeisterung für neue Trends/ Ideen geblieben.

Suche den Laufsteg für deine Talente..

Wenn du willst…

Ja, ich kann mein Hobby zum Beruf machen, jedoch sind die Möglichkeiten heutzutage schier unendlich. Liebst du es zu verreisen, kannst du heute dazu einen Blog oder Videokanal gründen, schon passt es mit dem Geld verdienen wieder. Verbinde ich das noch mit Mentoring- oder Coachingprogrammen, sind die Zielgruppen multipliziert.

Sportler können zu Profisportler werden, aber auch die anderen trainieren oder „Botschafter“ für diese Sportart sein.

Liebst du es zu fotografieren, dann bleibt natürlich neben dem klassischen Fotograf, die Variante über Sozial Media wie Instagram und Pinterest einen Beruf daraus zu machen.

Doch egal welches Hobby du beruflich umsetzen willst, es bleibt immer die Übung der einzelnen Tätigkeiten zum Übergang von der Hobby- zur Profi-Ebene als wichtiges Element für deinen Erfolg!! Also nicht warten- sondern starten!